Die Leidenschaft auch nach vielen Ehejahren bewahren

Die Ehe gilt als Liebestöter schlechthin. Die Arbeit, der Haushalt, die Kinder, das tägliche Einerlei und immer wiederkehrende Tagesabläufe führen auch zu einer gewissen Eintönigkeit im Bett. Dieser Prozess vollzieht sich meist schleichend, beginnt meist schon im 3. oder 4. Ehejahr mit regelmäßiger Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Da man sich aber liebt, sieht man mal darüber hinweg. Hin und wieder kommt es ja noch zum Aufflammen der Leidenschaft, z. B. am Hochzeitstag, zum Geburtstag oder zu Weihnachten, doch auch hier fehlt die ursprüngliche Spannung und Aufregung.

Der Sex ist in einer Ehe ein ganz wichtiger Bestandteil, der aber nicht unabhängig und nur nachts im Schlafzimmer existiert, sondern ein ständiger Begleiter ist. Das sollte jedem bewusst sein, wenn er seine Einladungen Hochzeit verschickt. Auch beim Frühstück, beim gemeinsamen Einkaufen, bei den Sitzungen im Tagungshotel Hannover oder Hausarbeiten denkt man unterschwellig daran, vor allem wenn es eben nicht mehr so gut läuft, wie am Anfang der Beziehung.

Doch man kann die Leidenschaft in der Ehe wieder aufleben lassen, indem man einfach mal ganz offen und ehrlich über seine Wünsche spricht. Rollenspiele z. B. sind eine sehr interessante Abwechslung und können selbst ausgefallene erotische Phantasien befriedigen. Auch eine erneute Hochzeitsreise an den Ort, wo man seine Flitterwochen verbracht hat kann die Leidenschaft neu entfachen. Kleine Geschenke und Überraschungen beweisen neben der Liebe und Aufmerksamkeit das sexuelle Interesse. Wie wär’s also, wenn sie z. B. Ihre günstige Eheringe von damals durch neue ersetzen und dabei ihren Treueschwur wiederholen. Dadurch gewinnt man wieder Vertrauen zueinander – eine wichtige Voraussetzung, um auch seine erotischen Gelüste offenbaren zu können.

Irgendwann – sagt man – wird in einer langjährigen Ehe die Erotik durch ein ganz besonderes Gefühl der Geborgenheit abgelöst. Doch in vielen Ehen gelingt dies nicht und sie enden nach 10, 20 oder 30 Jahren genau aus dem Grund, weil sich ein oder beide Partner doch noch einmal sexuell bestätigt fühlen und beweisen möchten.

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